TSG Ober-Eschbach 29 - 33 SV Union Halle-Neustadt II

08/03/2020 - 16:00 Uhr - Albin-Göhring-Halle

29:33 im vorentscheidenden Duell
gegen SV Union Halle-Neustadt:

Unsere Mädels haben alles in die Waagschale geworfen, doch am Ende gab die stärker besetzte Bank der Gäste den Ausschlag. Mit 29:33 (10:12) verlor das Team heute gegen den SV Union Halle-Neustadt II. Dabei begann es nicht schlecht für die Schützlinge von Slobodan Jankovic vor gut 130 Zuschauern – darunter der lautstarke Maintaler Fanclub von Lena Rosenberg. Erst in der 15. Minute konnte Halle-Neustadt den ersten Treffer markieren. Zuvor führten die Ober-Eschbacherinnen mit 4:0. Die Abwehr funktionierte und Torhüterin Yvonne Petek zog den Gästen mit spektakulären Paraden zunächst den Zahn. In dieser Anfangsviertelstunde hätte die Begegnung vielleicht einen anderen Verlauf nehmen können. Doch unsere „Pirates“ versäumten es, ihre Führung auszubauen, hatten allerdings auch Pech mit ein paar Aluminumtreffern.

Als dann Gästetrainer Jan-Henning Himborn zwei Spielerinnen einsetzte, die tags zuvor noch zum Zweitligakader gehört hatten, lief das Spiel in die andere Richtung. Beim Stand von 5:1 / 7:4 / 8:6 hatten unsere Mädels noch mal die Führung inne. Doch in den Minuten vor der Halbzeit schlichen sich einige Fehler ein, sodass Halle die Partie drehte und mit einem Zweitore-Vorsprung in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel verloren unsere „Pirates“ nie den Anschluss und konnten sich ein paar Mal wieder bis auf ein Tor herankämpfen. Lisa Lichtlein (10/2), Andrea Mertens (8) und Greta Bucher (4) setzen sich trotz starker „Begleitung“ durch die Gästeabwehr gut in Szene. „Kämpferisch haben unsere neun Spielerinnen alles rausgehauen“, lobte Slobodan Jankovic. „Doch am Schluss fehlte die Kraft.“ Das war bei den Gegenstößen spürbar, die nicht mehr gestoppt werden könnten. Rechnerisch ist zwar noch etwas möglich, aber mit der heutigen Niederlage dürfte der Relegationsplatz 10 in weite Ferne gerückt sein.